Wie es mit dem Pfarrbrief im Pfarrverband Straßkirchen weitergeht.

Andreas Erndl am 15.07.2025

Die postalische Zustellung an alle Haushalte musste aus Kostengründen eingestellt werden.

Pfar­rer Andre­as Erndl lud am 14.07 nach Thyr­n­au ein, um über die Zukunft des Pfarr­briefs im Pfarr­ver­band Straß­kir­chen zu spre­chen. Bis vor kur­zem wur­de das alle zwei Mona­te erschei­nen­de Pfarr­blatt kos­ten­los an alle Haus­hal­te ver­schickt. Seit neu­es­tem gibt es die­sen Ser­vice nicht mehr, da vor allem die Ver­sand­kos­ten sehr hoch waren. Die Gläu­bi­gen kön­nen den Pfarr­brief jedoch aus der Kir­che mit­neh­men oder von der Home­page des Pfarr­ver­bands her­un­ter­la­den.
Im Pfarr­heim Thyr­n­au kamen gut 20 Per­so­nen aus allen vier Pfar­rei­en zusam­men, um sich über die Zukunft die­ses wich­ti­gen Medi­ums aus­zu­tau­schen. Vor allem älte­re Men­schen, die kaum mit sozia­len Medi­en ver­traut sind, füh­len sich abge­hängt, wenn sie die gedruck­te Aus­ga­be nicht mehr in den Hän­den hal­ten kön­nen. Zudem gäbe man, so der Senio­ren­be­auf­trag­te Paul Ilg aus Salz­weg, eine gewis­se öffent­li­che Prä­senz auf, wenn man nur auf Online-Ange­bo­te set­zen wür­de. Pfar­rer Erndl beton­te des­halb die Wich­tig­keit von Syn­er­gie­ef­fek­ten mit der Home­page. Im Zugriffs­ran­king der Home­pages von Pfarr­ver­bän­den der Diö­ze­se ste­he der PV Straß­kir­chen immer­hin an vier­ter Stel­le. Inten­siv wur­de über die Ver­tei­lung des Pfarr­briefs gespro­chen. Eine Idee war, den Pfarr­brief an wei­te­ren Orten zugäng­lich zu machen: in Geschäf­ten, Kin­der­gär­ten oder in Boxen, die an zen­tra­len Punk­ten in den Dör­fern ste­hen. Wei­te­re Ideen dazu sol­len in den Pfarr­ge­mein­de­rä­ten bespro­chen wer­den.
Ein wei­te­rer Punkt war das Design des Pfarr­briefs. Hier­bei könn­te man sich am Cor­po­ra­te Design des Bis­tums ori­en­tie­ren. Mit Hans Käser und Dio­nys Asen­kersch­bau­mer habe man zwei erfah­re­ne Spe­zia­lis­ten in den eige­nen Rei­hen, die ein zeit­ge­mä­ßes Lay­out erar­bei­ten kön­nen. Es wur­de sehr inten­siv über die Abga­be von Nach­rich­ten an die Redak­ti­on des Pfarr­briefs gespro­chen. Als Schwie­rig­keit erweist sich dabei stets die Zwei-Monats-Frist. Einer­seits ist man nicht kom­pa­ti­bel mit den Fris­ten der Amts­blät­ter der Kom­mu­nen, ande­rer­seits führt der gro­ße Zeit­raum nicht sel­ten zu Pla­nungs- und Ter­min­schwie­rig­kei­ten. Vor allem in den Kin­der­gär­ten hat das schon oft für Ver­wir­rung gesorgt. Immer wie­der müs­sen Ver­an­stal­tun­gen, die lan­ge vor­her im Pfarr­brief ange­kün­digt wur­den, aus ver­schie­de­nen Grün­den aus­fal­len oder kurz­fris­tig ver­scho­ben wer­den, so Manue­la Böh­misch, Lei­te­rin des Thyr­nau­er Kin­der­gar­tens 
Die Teil­neh­mer zogen jeden­falls ein ins­ge­samt posi­ti­ves Fazit über den Aus­tausch. Man war sich einig, auf jeden Fall am The­ma Pfarr­brief wei­ter­zu­ar­bei­ten. Die ein­zel­nen Grup­pen, wie Frau­en­bund, Senio­ren­clubs, Pfarr­ge­mein­de­rä­te, Büche­rei­teams usw., wer­den sich dazu noch ein­mal intern bespre­chen. Beim Tref­fen wur­de Hans Käser für sei­ne über 20-jäh­ri­ge Tätig­keit bei der Erstel­lung des Pfarr­briefs herz­lich gedankt. Die Pfarr­brief-Redak­ti­on soll in Zukunft erwei­tert wer­den. Zudem soll ein auf­wän­di­ger gestal­te­ter Weih­nachts­pfarr­brief erschei­nen. Auf Anre­gung von Pfar­rer Erndl könn­te die­ser das For­mat eines Pfarr­brief-Maga­zins haben und vie­le Geschich­ten sowie inter­es­san­te Glau­bens­in­hal­te ver­mit­teln. Die­ser könn­te dann auch zukünf­tig per Post an alle Haus­hal­te zuge­stellt wer­den.
Bild­un­ter­schrift: Pfar­rer Andre­as Erndl (rechts im Bild) möch­te, dass sich im Pfarr­ver­band Straß­kir­chen ein Team um Hans Käser und Dio­nys Asen­kersch­bau­mer (li.) künf­tig um die Ver­knüp­fung von Home­page und Pfarr­brief in digi­ta­ler und ana­lo­ger Form küm­mert. (Foto: Nad­ja Homm, Text: Dio­nys Asenkerschbamer)

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