Kräuterbuschen für den Blumenschmuck in der Kirche
Von Josef Heisl
Salzweg/Straßkirchen Das Fest Mariä Himmelfahrt Ist eine der vielen Gelegenheiten, bei denen der Straßkirchner Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes die Gemeinschaft sucht und in einer speziellen Verkaufsaktion Kräuterbuschen bindet, die dann am Feiertag nach dem Festgottesdienst an den beiden Kirchentüren verkauft werden. Den Rohstoff, die verschiedenen Kräuter, holen die Frauen aus ihren Gärten, wo der duftende Salbei, der Thymian, die üppig wachsende Goldrute oder Arnika schon förmlich darauf warten, gepflückt zu werden und zur Segnung in zur Segnung im Gotteshaus vor dem Marienaltar aufgerichtet zu werden.
Auch heuer wurden wiederüber 200 Büscherl gebunden, die reißend Absatz fanden. Pfarrer Andreas Erndl hatte zunächst in seiner Predigt auf diesen besonderen Tag hingewiesen, und Lektor Günther Rühloff, die passenden Lesungen vorgetragen. Unter der Leitung der Sprecherin des KDFB Straßkirchen Angela Zeintl verkauften die Frauen die gesegneten Büscherl an die Gottesdienstbesucher. Jedes Jahr wird aus dem Ertrag religiösen oder sozialen Projekten geholfen, heuer bekam Renate Schmutzer den Ertrag für den Blumenschmuck im Gotteshaus.
Bild: Erfreulich war auch, dass Pfarrer Andreas Erndl, beim Verkauf mitmachte. Die älteste Kräuterbuschenbinderin war Maria Neiß (li.), die auch beim Verkauf eifrig half. (Foto Heisl).


