Taufe
Die Taufe als das erste und wichtigste Sakrament hinterlässt in unserer Seele ein unauslöschbares Zeichen der Würde und der Zugehörigkeit zu Gott.
Durch die Taufe wird der Mensch Kind Gottes und aufgenommen in die Gemeinschaft der Kirche. Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben.
Die Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ bringt es in verdichteter Weise zum Ausdruck. Der Name Gottes bürgt für sein Mitgehen, seine Nähe und Liebe, er ist das Fundament eines Lebens aus dem Vertrauen. Der Name Jesus Christus schenkt eine konkrete Beziehung und Berufung, er lädt ein zu einer Lebensgestaltung als Christin und Christ. Der Name des Heiligen Geistes öffnet das Tor zur Gemeinschaft des Glaubens, zur Gemeinschaft der Kirche, mit ihren Riten und sakramentalen Vollzügen, mit ihrem Wertesystem und ihrer Lebensdeutung vom Evangelium her.
Was ist die Taufe?
Die Taufe ist ein sog. Initiationssakrament, d.h. sie führt uns in die Gemeinschaft der Kirche ein und macht uns zu Jüngern Jesu. Wir empfangen den Hl. Geist und die Vergebung der Sünden. Als das erste und wichtigste Sakrament hinterlässt sie in unserer Seele ein unauslöschbares Zeichen der Würde und der Zugehörigkeit zu Gott. Durch die Taufe öffnen wir unser Herz für Gott, der von nun an unser Leben dem Leben Christi nachgestalten wird.
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Welche Schritte sind nötig zur Taufe eines Kindes?
- Überlegen Sie sich einen möglichen Tauftermin zu den hier angegeben Zeiten (Eine Einzeltaufe kann von unserer Seite nicht gewährleistet werden):
- Straßkirchen und Kellberg: gerade Monate (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember) 11:30 Uhr
- Salzweg und Thyrnau: ungerade Monate (Januar, März, Mai, Juli, September, November) 11:30 Uhr
- Melden Sie sich telefonisch oder per E‑Mail ca. 4 Wochen vor dem gewünschten Termin im Pfarrbüro und teilen Sie uns den Tauftermin und ihre Kontaktdaten mit.
- Ihnen wird ein Priester oder Diakon zugeteilt, der sich telefonisch bei Ihnen meldet und einen Gesprächstermin bei Ihnen ausmacht
- Beim Gespräch wird das Taufprotokoll ausgefüllt und der Ablauf der Feier mit Ihnen besprochen. Für das Gespräch bzw. spätestens zur Taufe werden folgende Unterlagen benötigt:
- Geburtsurkunde des Täuflings
- aktueller Taufschein des Paten (bekommen diese vom Pfarrbüro ihrer Heimatpfarrei)
Diese Informationen brauchen wir von Ihnen:
Taufdatum, Uhrzeit, Taufkirche, Nummer Geburtsurkunde, Name Täufling, Geburtsdatum/Ort, Wohnort, Name Mutter/Beruf, ggf. anderer Wohnort, Name Vater/Beruf, ggf. anderer Wohnort, Musikalische Begleitung geplant? Name, Wohnort Pate
Taufschein Pate bzw. falls Pate bei uns im Pfarrverband getauft wurde, dann Geburtsdatum Pate und Name der Taufpfarrei
Mögliche Tauftermine
Mögliche Tauftermine immer Sonntags um 11:30 Uhr, aber an unterschiedlichen Orten:
Ungerade Monate (Januar, März, Mai, Juli, September, November): Salzweg und Thyrnau
Gerade Monate (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember): Straßkirchen und Kellberg
Weitere Informationen zum Ablauf der Tauffeier
Die Taufe dauert ca. 30 bis 40 Minuten. Wenn Sie möchten, dann können bis zu drei Lieder bei der Feier gesungen werden. Bitte besprechen Sie mit uns, wie Sie sich die musikalische Gestaltung der Taufe wünschen. Für die Taufe benötigen Sie kein eigenes Taufkleid, oder Taufkissen. Sie können jedoch gerne ein eigenes Taufkleid mitnehmen. Bei der Erwachsenentaufe ist ein weißer Schal üblich. Für die Taufe benötigen Sie eine Taufkerze.
Wählen Sie bitte aus den hier vorgeschlagenen Lesungen eine Lesung für die Taufe aus und teilen Sie diese dem Priester oder Diakon beim Taufgespräch oder im Anschluss mit. Die Taufe beginnt vor der Kirchentüre. Bitte warten Sie dort auf den Zelebranten. Wenn Sie Ministranten bei der Taufe wünschen, dann teilen Sie uns das bitte mit.
Infos zum Patenamt
Gewöhnlich gibt es bei der Taufe einen Taufpaten, der selber gefirmt und noch Mitglied der Katholischen Kirche sein muss. Es können auch zwei Paten ausgewählt werden. Wenn der zweite Pate getauft, aber nicht katholisch ist, dann kann er oder sie auch als Taufzeuge eingetragen werden. Eine Taufe mit keinem Taufpaten ist in Ausnahmefällen auch möglich. Es können zwei TaufpatInnen oder auch zwei Taufpaten das Patenamt übernehmen.