Barbarakapelle in Euzersdorf

Die jüngste Kapelle im Pfarrverband

Kapel­le der Braun­schüt­zen Straß­kir­chen 1959 e. V

Auf­grund tie­fer Ver­bun­den­heit zur Hei­mat und der Zusam­men­ge­hö­rig­keit von Glau­be, Brauch­tum und Tra­di­ti­on im Schüt­zen- und Böl­ler­schüt­zen­we­sen ent­schloss sich der Ver­ein die­se Kapel­le zu bau­en. Die ers­te Idee hier­zu ent­stand bei im Jahr 2019 im Kreis der Böl­ler­schüt­zen. In den Jah­ren 2023 und 2024 wur­de die Kapel­le dann errich­tet.
Als Vor­bild dien­te hier eine Berg­ka­pel­le aus Taxen­bach im Salz­bur­ger Land. Ziel war es, die­se schö­ne und ein­zig­ar­ti­ge Kapel­le mög­lichst iden­tisch nach­zu­bau­en. Durch den star­ken, kame­rad­schaft­li­chen Zusam­men­halt im Ver­ein konn­te die­ses Pro­jekt in über 2000 ehren­amt­li­chen Arbeits­stun­den fast aus­schließ­lich über Eigen­leis­tung rea­li­siert wer­den. Die fei­er­li­che Wei­he der Bar­ba­ra­ka­pel­le fand am 15. Juni 2024 statt.

Die hei­li­ge Bar­ba­ra, die zu den 14 Not­hel­fern gehört, ist auch die Schutz­pa­tro­nin der Böl­ler­schüt­zen. Ihr Gedenk­tag wird am 4. Dezem­ber mit Bar­ba­ra­zwei­gen gefei­ert. Sie ist eine der drei hei­li­gen Madl, die sowohl Jung­frau­en als auch Mär­ty­re­rin­nen waren. Im Volks­mund gibt es hier­zu fol­gen­den Merk­spruch
Mar­ga­re­ta mit dem Wurm, Bar­ba­ra mit dem Turm, Katha­ri­na mit dem Radl, das sind die drei hei­li­gen Madl
Der Über­lie­fe­rung zufol­ge leb­te Bar­ba­ra als Toch­ter des heid­ni­schen König Dioscu­ros im 3. Jah­rund­ert in Niko­me­di­en (heu­ti­ge Tür­kei). Die­ser war mit
ihrem Bekennt­nis zum Chris­ten­tum nicht ein­ver­stan­den und sperr­te sie in einen Turm ein. Bar­ba­ra behielt jedoch ihren christ­li­chen Glau­ben bei und
wur­de von ihrem Vater vor Gericht gebracht, Sie wur­de öffent­lich gefol­tert und vom Vater ent­haup­tet. So wur­de Bar­ba­ra zur Märtyrerin.

Die Braun­schüt­zen dan­ken allen Hel­fern, die durch Spen­dern und Unter­stüt­zung bei­getra­gen haben die Kapel­le zu errich­ten. Über jede Spen­de für die Pfle­ge und Erhal­tung wür­den wir uns sehr freu­en und sagen Vergelt’s Gott!

Kapel­len­ak­zent

Schon im Anfangs­sta­di­um ist der Taten­drang von den Gesich­tern ables­bar. Das Vor­ha­ben ist im Her­zen und drängt zur Voll­endung. Unge­wöhn­li­che Bil­der bie­ten sich dem Betrach­ter an. Die frei­wil­li­gen Hel­fer und Hel­fe­rin­nen der Braun­schüt­zen Straß­kir­chen 1959 e.V.” strah­len vol­ler Freu­de, als wür­den sie schon 2000 Stun­den spä­ter vor der fer­ti­gen Bar­ba­ra­ka­pel­le sit­zen und ste­hen. Eine Idee und die Über­zeu­gung einer Zei­chen­set­zung lie­ßen die Kapel­le ent­ste­hen. So kann es sehr wohl sein, dass Sie von den Bil­dern der Infor­ma­ti­ons­ta­fel der Bar­ba­ra­ka­pel­le inspi­riert sind und sich einen Per­spek­ti­ven­wech­sel erlau­ben. Sie erin­nern sich an eine gute Handlung.

Ihre Freu­de über die gute Hand­lung soll nun in ein Foto mün­den. Sie erin­nern sich noch genau an eine gute und gelun­ge­ne Hand­lung, die Sie jeman­den ange­dei­hen haben las­sen, in der Fähig­kei­ten und Ihre Über­zeu­gungs­kraft zum Tra­gen kamen. Sie posi­tio­nie­ren sich zur Kapel­le, zur Schau­ta­fel, zum Ver­weil­platz und foto­gra­fie­ren sich mit dem gewähl­ten Hin­ter­grund. Sie geben dem Foto eine Überschrift.