Maria-Himmelfahrts-Kapelle in Kapfham
Kapelleninformation
Die „Maria-Himmelfahrts-Dankkapelle (ugs. auch Kapfhamer Kapelle)” wurde 1951 errichtet. Der Bau der Kirche geht auf ein Gelöbnis von Karl “Stola” Schießl zurück, der im 1. Weltkrieg als Soldat im Einsatz war. Er gelobte damals, dass er bei einer glücklichen Heimkehr der Mutter Gottes eine Gedenkstätte errichten werde. 1937 richtete Schießl auf seinem ehemaligen Getreideboden einen Muttergottesaltar ein. 1950 initiierte er den Bau der Dorfkapelle, welche auf dem Grundstück von Maria Maier errichtet werden konnte. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurde die Kapelle immer wieder von der Dorfgemeinschaft Kapfham renoviert. Im Jahr 2017 wurde zum Adventsbeginn eine begehbare Krippe bei der Kirche installiert. Die Marienmadonna der Kapelle wird nach dem alten Brauch des “Frauentragens im Advent” von Familie zu Familie weitergegeben.
www.niederbayern-wiki.de/wiki/Maria-Himmelfahrts-Dankkapelle_(Kapfham)
Kapellenakzent-Gestimmt sein
Gestimmt, das erste Wort an Sie.
Gestimmt sein, mag in dieser Kapelle der Beginn für einen Kapellenakzent sein. Angeregt wurde der Kapellenakzent von der niedergeschriebenen Geschichte zur Kapelle: „Die Weihe der Glocke (2 Ztr., Schlagton fis, Aufschrift: Königin des Friedens, Schutzfrau Bayerns) erfolgte am 20. April 1952.“(Entnommen aus: https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Maria-Himmelfahrts-Dankkapelle_(Kapfham))
Schlagton und Aufschrift der Glocke, „Königin des Friedens, Schutzfrau Bayerns“ leiten meine Gedanken im Entstehen des Kapellenakzents. „Gestimmt sein“ je nachdem, wie ich gestimmt bin, ist mein Weltgeschehen mit mir und anderen Menschen von tragender oder schieflagiger Bedeutung. Mein Dialog ist geprägt von dieser Gestimmtheit. Gestimmt sein. Sie schenken sich und dem „heiligen Raum“ der Kapelle ein Tönen. Sie hören Ihre Stimme. Sie hören Ihr „gestimmt sein“. Sie hören Ihren Frieden. Der Hörbeitrag unterstützt Sie.